Balous Kinderseite der Gustav-Adolf-Schule

Auf dieser Seite sollen Schülerarbeiten und Briefe, die im “Hunde-Briefkasten” der Schule an Balou eingeworfen wurden, veröffentlicht werden. Dabei ist zu betonen, dass sich auch Kinder, die noch gar nicht Lesen und Schreiben können, beteiligt haben! Das ist toll! Jedes freiwillig teilnehmende Kind sendet im Rahmen seiner Möglichkeiten Post an Balou. Das können ein Bild, eine Collage, ein Satz, eine Geschichte oder ein ganzer Text sein. Balou “beantwortet” jeden Brief.

Diese Arbeit wird u.a. seit dem 2. Halbjahr dieses Jahres von einer “Hunde-Schreibwerkstatt” aus Regel- und Förderschülern der Klasse 4 übernommen.

 

 

Der Hundebriefkasten am Lehrerzimmer,
gestaltet von Björn aus der Förderklasse “U”
(Unterstufe), bestehend aus Kindern mit
Einzelintegrations-Förderbedarf

 

Brief eines Förderkindes, das gerade Lesen und Schreiben lernt
(übersetzt: “Findest du Frau Nolte manchmal streng?” – worauf der Antwortbrief Balous u.a. lautete: “Mein Frauchen ist nicht streng, aber konsequent. Daher kann ich mich auch so gut benehmen und kenne die Regeln ganz genau. Das gilt für Kinder ebenso wie für Hunde”…)

 

liebevolle Collagen über Hunde eines Schülers der Klasse 4 aus der Dienstagsgruppe als freiwillige Hausaufgabe – man vergleiche das ausgeschnittene Katalogbild mit dem echten Foto! So gut kennen die Kinder bereits Balou…

 

 

Brief eines Förderkindes

 

Hunde-Collagen von Niklas, Klasse 4, aus der Dienstags-Jungengruppe

 

 

 

Erste freie Schreibversuche

Zeitungsprojekt an der Grundschule, Artikel der “Hunde-Schreibwerkstatt” Klasse 4

Balou, unser Schulhund
An der Gustav-Adolf- Grundschule in Datteln gibt es seit diesem Schuljahr einen Schul-Therapiebegleithund. Er heißt „Balou“ und ist ein vierjähriger goldblonder Labradorrüde. Alle Kinder lieben ihn. Sein Frauchen, Cl. Nolte, ist Lehrerin (Sonderpädagogin) an unserer Schule. Balou wurde für seine Arbeit als Schul-Therapiebegleithund speziell ausgebildet und geprüft.
Balou ist zu allen Kindern geduldig und freundlich. Er liebt Kinder. Balou arbeitet insbesondere mit Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf, aber auch in einer „offenen Grundschulsprechstunde“ mit Grundschülern ohne Förderbedarf. Einige machen gerade einen „Hundeführerschein“. Balous Frauchen arbeitet mit Balou in einem eingespielten Team. „Hundegestützte Pädagogik in der Schule “ (HuPäSch) nennt Frau Nolte das.
Unser Schulhund hat sogar eine eigene homepage: www.therapiebegleithund-balou.de Da sind auch ganz viele Fotos von uns zu sehen.
Balou ist auch im Klassenunterricht dabei und sorgt für eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Die Kinder fühlen sich wohl wenn er anwesend ist. In der Einzelförderung arbeitet der Labrador auch als Lese- und Rechenpartner. Auch autistische und mutistische Kinder  üben den Umgang mit Balou. Zur Freude aller Kinder  beherrscht Balou  viele Tricks, z.B. Rolle, Tanzen, Pfote, Winken, mit einer Decke zudecken, Totstellen, Zickzack durch die Beine, durch Reifen und über Kinder springen. Balou apportiert gerne Gegenstände und schwimmt als typischer Wasserhund mit einer „Membran“ im Fell für sein Leben gern. Am liebsten frisst er Leckerchen. Sein Frauchen rechnet diese an den vier Schultagen von seiner normalen Fressration ab. Wir lieben unseren Schulhund!
Letzte Woche haben wir uns viele Sorgen gemacht. Balou zeigte plötzlich Anzeichen einer Vergiftung, aber das ist die Geschichte einer anderen Gruppe…

Thommy Lee Vogtländer                                                      SAM_2538
Klasse 4c
Gustav-Adolf-Grundschule Datteln

 

Die Vergiftung
Am Montag, dem 11.03.2013, war Balou, unser Schulhund, mit unserer Lehrerin Frau Nolte und einem mutistischen Kind im Park. Da er kurz abgeleint war, wusste sein Frauchen nicht, dass er etwas gefressen hatte. Zuhause merkte unsere Lehrerin, dass Balou immer apathischer wurde. Der Speichel rann aus seinem Maul. Er würgte, erbrach sich aber nicht richtig. Frau Nolte rief die Tierärztin an, die erst eine Stunde später in die Praxis kam. Die Tierärztin bestätigte Frau Noltes Vermutung: Anzeichen einer Vergiftung. Nur welches Gift??? Balous Herz und  Kreislauf waren stabil. Er hatte kein Fieber und durfte zur Beobachtung mit nach Hause. Frau Nolte stellte sich schon darauf ein, evtl. nachts (bei Glatteis!) zur Tierklinik nach Duisburg fahren zu müssen, wenn sich sein Zustand nicht bessern würde. Balou verweigerte hartnäckig jede Form von Flüssigkeit und Nahrung.
Frau Noltes Heilpraktikerin verordnete dem Hund abends ein homöopathisches Mittel, das  arsenicum album heißt. In der Homöopathie wird „Gleiches mit gleichem“ geheilt, das heißt, bei einer Vergiftung bekommt man auch ein Gift in aufbereiteter Form. Die „Kügelchen“ , auch „Globuli“ genannt, bewirken, dass der Stoffwechsel des Körpers Selbstheilungsprozesse in Gang setzt.
Im Morgengrauen wedelte Balou zum ersten Mal wieder schwach mit der Rute, als er angesprochen wurde. Am Dienstag, eigentlich seinem freien Tag, kam er ausnahmsweise mit zur Schule, damit Frau Nolte ihn weiter beobachten konnte. In der Schule war Balou noch sehr müde und schlief die meiste Zeit, aber ab und zu fraß er wieder ein Leckerchen und trank etwas. Erst im Laufe des Tages wurde Balou zunehmend lebhafter. Heute, nach vier Tagen, ist er über den Berg.
Wir sind erleichtert, dass er zum Glück nicht an der Vergiftung gestorben ist.

Justus Kessler, Niklas Schäler, Max Scheller
Klasse 4c,
Gustav-Adolf-Grundschule Datteln

 

Erster Sponsor für Balou, unseren Schulhund, gefunden!

Unser Schulhund Balou wurde letzte Woche von einem Sponsor beschenkt.
Bisher hat Balous Frauchen alles für Balous  Arbeit selbst bezahlt.
Der Internetanbieter Andreas Pfeifer schenkte Balou eine bestickte grün-blaue Neoprenleine, auf der steht „Schul-Therapiebegleithund Balou der Gustav-Adolf-Schule Datteln“. Auf dem Halsband ist die Aufschrift „BALOU“ und zwei Pfoten.
Beides zusammen hat einen Wert von ca. 65 €. Her Pfeifer hatte Balous Internetseite gesehen und beschlossen, dass die gute Therapiearbeit Balous unterstützt werden müsste. Wir bedanken uns bei Herrn Pfeifer, der selbst Besitzer eines Labradors ist!

Wir wünschen uns noch viele weitere Sponsoren für Balou, insbesondere für Futter, Liegeunterlagen, Näpfe, Pfotenschuhe etc. Dann müsste Balou nicht immer seine Decke oder Körbchen von einer Klasse in die andere schleppen… 😉

Sanny Loch      
Klasse 4b,
Gustav-Adolf-Grundschule Datteln                                                      

 kinderbrief-3