Oktober 2014: Neue Hundekrimis von und mit Balou !!!!!

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Das junge Autorenteam:Nico, Melyna,Jan, Kimberly, Fabiola, Alex

Die neue hundegestützte Schreibwerkstattgruppe der Klasse 4a- bestehend aus Kindern mit und ohne Förderbedarf- hat neue Hundekrimis verfasst. Im Gesamtunterricht (Deutsch) wurden ausführlicht das Thema “Erzählung” behandelt, in der Schreibwerkstatt intensiv vertieft, Satzanfänge gesucht, Schreibkonferenzen abgehalten, den anderen Tipps für ihre Krimis gegeben, Texte umgeschrieben, verbessert, anhand aufgestellter Kriterien überprüft.

Das Wichtigste war dabei die Freude am Schreiben: Nicht die Zensur stand am Ende des Prozesses, sondern die Veröffentlichung, nachdem alle Schüler ihre Texte abgetippt und auf stics abgegeben hatten. Es war schön zu erleben, wie die Schüler/Innen fragten: “Kann ich erst mal drauf los schreiben, Rechtschreibung egal?” So mancher Schüler verlor unter dieser Prämisse die Hemmung, sich eine Geschichte auszudenken und einen Text zu verfassen. Einzige Prämisse: Balou spielt mit!

Lest selbst:

Balou im UrlaubSAM_6234
Fr.Nolte war mit Balou in der Schweiz. Es war ein wunderschöner Sommertag. Sie liefen zur ihrer Hütte. Am nächsten Tag wollte Fr.Nolte mit Balou auf einen Berg. Sie fuhren mit der Gondel. Als sie oben angekommen waren hörten sie ein großes Pfeifen auf dem ganzen Berg. Fr.Nolte und Balou erschraken. Sie zitterten und hatten auch ein wenig Angst. Balous Ohren stellten sich auf, sein Nackenfell sträubte sich und seine Rute stellte sich auf. Alles ging bei Balou auf Alarm. Fr.Nolte fragte: „Balou, weisst du vielleicht was das war?“ Balou schaute Fr.Nolte an und es sah so aus als würde er ,,nein“ sagen. Das Pfeifen kam immer näher. Fr.Nolte und Balou bekamen immer mehr Angst. Da sah Fr.Nolte etwas Braunes. Balou flitzte dem Etwas nach, doch kurz, bevor er es erreichte, verschwand es in einem Erdbau. Auf einmal lachte sich Fr. Nolte kaputt, denn dieses Etwas war ein Murmeltier.
Fr.Nolte und Balou waren sehr erleichtert dass es nur Murmeltiere waren. Nun hatten sie noch sehr viel Spaß in den Bergen.
von Melyna

 

 Schulabenteuer

An einem schönen Sommertag ging Fr. Nolte mit Balou zur Dattelner Grundschule.

Balou tapste über den Schulhof. Auf einmal ein Schrei, Balou rannte sofort dort hin wo der Schrei herkam. Aber was war das – ein Kind schrie um Hilfe, es zitterte vor Schreck und weinte. Es hatte furchtbare Angst. Balou rannte blitzschnell zur Fr. Nolte. Sie rannte mit Balou sofort zu dem Kind. Fr. Nolte sah wie das Kind unter einer Kletterstange lag. Sie rief Balou zu: „Balou, bring Handy“. Er rannte zum Förderraum, die Tür war leider zu .Er stellte sich auf seine Hinterpfoten, Balou schafte es grade noch die Türklinke runterzudrücken. Balou flitzte in den Förderraum und nahm das Handy ins Maul. In dem Moment schloss jemand von außen ab. Was sollte Balou jetzt machen?
Er musste sich einen guten Plan überlegen. Auf einmal kam Balou eine gute Idee, aber die Idee war auch riskant. Balou nahm mutig Anlauf – und sprang durch das geschlossene Fenster! Dieses klirrte, als die Scheibe zersprang. Er verletzte sich dabei, aber humpelte noch weiter zu Fr. Nolte.

Fr. Nolte bekam einen riesigen Schreck als sie Balou sah. Sie rief sofort einen Krankenwagen und einen Tierarzt. Das Kind hatte anscheinend einen Arm gebrochen. Es kam mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus.

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Balou bekam eine Spritze, der Tierarzt entfernte die Splitter aus seinem Gesicht und den Pfoten und legte einen Verband an. Diesen musste er eineWoche lang tragen. Es sah bei Balou schlimmer aus als es war, er hatte nur größere Schrammen. Fr. Nolte war froh, dass Balou nichts Ernstes hatte.

Eine Woche später bekam Balou von den Eltern des verletzten Mädchens einen großen Knochen geschenkt.

von Melyna

 

Die gestohlene Butterdose

Die 4 wollte einen Ausflug in den Wald machen.
Die Klasse 4 fuhr in den Wald, alle Kinder freuten sich.
Die Kinder mussten auch alle den Tornister mitnehmen.
Balou und Frau Nolte waren auch dabei.
Jetzt gingen sie in den Wald und mussten den Tornister mitnehmen.
Lukas fragte: ,,Wo ist mein Tornister ?“
Frau Nolte sagte: ,,Ich guck mal im Bus ob er da noch liegt.“
Frau Nolte stieg in den Bus.
Frau Nolte sagte: ,,Ich muss noch Balou holen.“
Auf einmal sah Frau Nolte etwas.
Balou fraß Brot mit Salami.
Frau Nolte fragte: ,,Was ist unter der Decke? Balou? Balou?“SAM_6376
Balou schaute sie unschuldig an.
Frau Nolte nahm die Decke und packte sie auf den Sitz.
Frau Nolte ging raus und rief: ,,Lukas ,komm ! Hier ist dein Tornister !“
Lukas nahm den Tornister.
Frau Nolte lachte sich kaputt.
Balou wurde den ganzen Tag von ihr nicht mehr beachtet.
Die Klasse 2c ging im Wald spazieren und hatte noch einen wunderschönen Ausflug.
Alle Kinder achteten von nun an darauf, dass ihre Brotdosen in Sicherheit waren.

von Kimberly

 

 

 

Balou in der Savanne

SAM_6379An einem Sonntagmorgen, als der Labrador „ Balou “noch klein war, sagte sein Frauchen Frau Nolte: ,,Wenn du älter wirst fahren wir in die Savanne .“ Balou freute sich, denn er liebte Abenteuer.
Nach fünf Jahren konnte Balou es kaum erwarten in die Savanne zu fliegen. Endlich fuhren sie zum Flughafen. Balou war sehr aufgeregt und sehr neugierig. Erst als sie ankamen konnte Balou sich abregen. Danach mieteten sie sich eine Hütte. Balou konnte es kaum erwarten um spazieren zu gehen. Auf dem ersten Spaziergang verirrten sie sich. Als sie nach Hause gehen wollten, fanden sie den Weg nicht mehr zurück. Aber Frau Nolte hatte einen Kompass mit. Nach vier Stunden hatten sie den Weg gefunden. Sie mussten noch einen km gehen. Auf einmal hörten sie ein lautes Brüllen. Balou rannte wie verrückt zu dem Brüllen weil das Brüllen von der Hütte kam. Frau Nolte rannte ganz schnell hinterher. Sie sah Balou mit einem Löwen kämpfen! Balou bellte. Der Löwe brüllte,, ein Kampf!“ Überall war Blut. Frau Nolte wurde schlecht, sie hatte große Angst. Sie rief einen Jäger und einen Tierarzt. Balou lag regungslos auf dem Boden. Der Löwe guckte zu Frau Nolte mit einem hungrigen Blick und rannte plötzlich auf sie zu. Da kam der Jäger genau rechtzeitig und schoss einmal. Er traf nicht, erst der zweite Schuss saß. Der Löwe wurde getötet . Nach dem Jäger traf der Tierarzt ein. Balou konnte grade noch gerettet werden, er hatte schwere Verletzungen.
Nach diesem Abenteuer hatten sich die beiden geschworen dass sie niemals mehr in die Savanne fahren werden.
Sie waren sehr froh als die Ferien vorbei und die Wunden verheilt waren.                               von   Alex

 

Balou beim Fußballturnier

Am Samstagmorgen packte Balou seine Tasche für das Fußballturnier. Als nächstes fuhren Frau Nolte und Balou zum Turnierplatz. Seine Mannschaft sollte gegen FC Thüringen spielen.
Als erstes ging die Mannschaft von Balou zum Umziehen in die Kabine. Susi stand im Tor, Benno, Bimbo und Tenno waren in der Abwehr, Bello und Dengo im Mittelfeld und vorne spielte Balou als Kapitän. Um 11 Uhr war Anstoß. Alle liefen sich warm. Dann machten sie Torschusstraining. Anschließend ging es los. SAM_6377
Schon in der 2. Minute schoss Balou das 1:0 für seine Mannschaft. Plötzlich grätschte einer von Thüringen Balou um, dafür bekam der Gegner die gelbe Karte. Weil Balou sich dabei verletzte, musste er vom Spielfeld getragen werden und konnte nicht mehr weiterspielen.
Trotzdem gewann seine Mannschaft das Spiel.

von Jan

 

Balou in Ägypten

SAM_6380Im Jahr 2014 flog der Hund Balou mit einem extra Hundeflieger nach Ägypten.
Dort war es sehr heiß, um die 40°C. Erst einmal suchten sein Frauchen und er eine Unterkunft.

In der Wohnung angekommen, schaute Balou sich um und sah ein Buch, in dem stand: “ Unter diesem Haus ist das Grab von Ramses, Moses, Ka und König
Tut-ench-ammun.“ Er hatte Angst.
Es war schon sehr spät und es gewitterte stark. Balou tapste zu seinem Körbchen, legte sich hinein und schlief ein.

Am nächsten Tag wachte Balou auf. Er freute sich schon darauf, zum Nil zu gehen.
Balou tapste in die Abstellkammer und sah einen Weg, der nach unten führte. Er ging hinein. Plötzlich sah er, wie sich ein Grab langsam knatschend öffnete und ein Mann heraus kam. Er zog ein Messer aus der Hose. Balou rannte weg, aber plötzlich stand jedes Grab auf und Balou wusste auf einmal nicht mehr, wo der Ausgang war. Ihm kam es so vor, als ob ihn jeder töten wollte. Moses hätte ihm bestimmt geholfen, aber der war schon von einem anderen spukenden ägyptischen Pharao erstochen worden.
Tut-ench-ammun ging auf Balou zu, er traf ihn mit seinem Messer am Fuß und Balou heulte auf.
Der Ausgang war nah, Balou sprang zur Treppe und humpelte hoch. Tut-ench-ammun folgte ihm. Balou sprang nach

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draußen, machte die Klappe zu, holte schnell seine Sachen und rannte zu seinem Frauchen zum Nil.
Ein Glück, dass das noch gut gegangen war und Balou noch lebte.

Dieses Abenteuer wird Balou nie vergessen.

 

von Nico

 

 

Balou, der Polizeihund
SAM_6374An einen sonnigen Tag ging Balou mit Frau Nolte im Waltroper Park spazieren. Plötzlich wurde im Park ein Mann ausgeraubt. Balou war sofort zur Stelle, aber der Räuber war schon weggelaufen. Balou sagte: „Das ist ein Fall für Polizeihund Balou!“
Er machte sich auf den Weg zur Polizeihundewache in Datteln. Dort wartet schon Oberkommissarin Sammy, eine schwarze Labradorhündin und Balous Kollegin.
Sie sagte:“Balou, du musst mit mir den Fall in Waltrop klären!“
Sie gingen in den Park zum Tatort. Dort fanden sie Fußabdrücke. Balou nahm die Spur auf und beide folgten dieser. Sie kamen zum Räuberversteck. Dort fanden sie den Täter und die 500 Euro, die gestohlen wurden. Der Täter wurde festgenommen und die 500 Euro zurückgebracht.
Alle waren glücklich und der Täter ist nicht mehr auf freiem Fuß.
Sammy und Balou schauten sich tief in die Augen und merkten dann, dass sie verliebt waren. Öhrchenschleck…

von Fabiola

Sommerurlaub in der Schweiz

August/September  2014

Murmeltier und Balou – von Angesicht zu Angesicht…

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Trotz unserer Umzugswirren von Oer-Erkenschwick nach Lüdinghausen, bei denen wir uns um 30m² kleiner setzten, keine Garage und keinen Keller mehr haben (dafür ist der Fluß Stever direkt hinterm Haus für mich und wir haben einen eigenen Garten!), fuhr Frauchen in den Sommerferien mit mir noch für 2 Wochen in die Schweizer Berge nach Samnaun. Dort fuhren wir zum ersten Mal in unseren beiden Leben mit einer Doppelstockgondel auf ca. 2000m Höhe. Ich kann euch sagen, das war ganz schön spannend! Oben gab es zahlreiche Bergseen, so ganz nach Labbiart, und pfeifende Tiere, sobald ich auftauchte. Frauchen erklärte mir, dass das Murmeltiere seien, bei denen immer einer Wache hält. Fast hätte ich eines erwischt, aber sie haben mich ver—äppelt und verschwanden 10m vor mir im nächsten Bau- ätsch…. da hab ich dumm geschaut…. SAM_5826

Es war ein schöner Urlaub, nach dem meine Pfotenballen fast schon ein wenig wund waren vom Wandern. Seht selbst:

Wanderurlaub in der Eifel (Osterferien 2014)

Balou erzählt: Nach der Lesenacht brauchte ich unbedingt mal Tapeten- und Körbchenwechsel, viel Ruhe und Natur. Frauchen, ihr Freund und ich buchten über die Internetseite “travel4dogs” den Wanderurlaub mit Hund in der Eifel. Er heißt “Wildnistrail” und führt in der Nähe der Rurtalsperre durch den Nationalpark Eifel.

Ich sag euch- wenn ich das gewusst hätte! Täglich wanderten die Zweibeiner zwischen 20 und 25 km. Da es im Wald so viele Bachläufe und Stöcke gab, verausgabte ich mich so richtig und rannte – natürlich immer in der Nähe meiner Zweibeiner- mit Stöcken den Abhang rauf und runter, durch den Bach, schwamm in der Talsperre, rannte, …und wanderte wie meine Zweibeiner auch dabei locker Höhenunterschiede von 200-300m “mal eben”, manchmal ganz schön steil.

Es war wunderbar: Der Frühling erwachte, ich wälzte mich am Rande einer Wiese mit wild wachsenden Narzissen, die Buchen zeigten ihr erstes Grün, wir entdeckten Höhlen, schmale Wege, einen “Schöpfungspfad”, Steine, Stöcke, tolle Wurzeln – eine Oase für meine Hundeseele!!!

Am Abend durfte ich noch mit ins Restaurant, danach wollte ich nur noch im Hotel  auf meiner Decke schlafen…. Von diesem schönen Urlaub träume ich noch heute oft, wenn ich zuhause in meinem Körbchen liege! Dann zucke ich mit den Pfoten (die Krallen sind nun ganz kurz gelaufen…), belle manchmal im Schlaf und mache Schwimmbewegungen…

Lesenacht in Klasse 3 mit Balou als Kuschelhund, Seelentröster, Lesebegleiter, Lautstärkeregler, In-den-Schlaf-Schnarcher…

27.03.2014   😉

Balou erzählt aus seiner Erinnerung:

Da staunten die Eltern nicht schlecht, als sie am Abend des 27.03.14 ihre Kinder mit Schlafsack, Luftmatratzen, Büchern und guten Ermahnungen zur Schule brachten:

Ich war auch da!     SAM_4733

Gegen 20h sollten alle Kinder in der Schule sein. Um 20.07h war es plötzlich stockdunkel. Wir dachten erst, eine Sicherung sei rausgeflogen, da so viele elekrtrische Luftmatratzen gleichzeitig aufgepumpt werden sollten. Eine kurze Recherche in der Parallelklasse und beim Hausmeister sowie die Handy-Recherche aufgeregter Eltern bei Bekannten ergab: Stromausfall in Datteln!!!!!

Also sagte ich mir: Als Schulhund musst du erst mal zeigen, was es heißt, Ruhe zu bewahren. Ich hatte den Eindruck, die Eltern waren aufgeregter als ihre Kinder. Diese konnten endlich ihre Taschenlampen erfolgreich ausprobieren. Einige Eltern hatten große Sorge um die Schlafqualität ihrer Kids, falls die Elektrik nicht wieder funktioniert. Frauchen beruhigte sie: Wir haben noch 10 Isomatten für die Meditationsstunden im Förderraum, jedem kann geholfen werden. Ich schaute die Eltern an und hätte ihnen gern gebellt, dass ich auch nicht überall ein kuscheliges Körbchen habe und manchmal an der Leine auf dem harten Boden liegen muss, gerade bei spontanen Elterngesprächen, bei denen Frauchen oft kein Ende kriegt….

Zwischendurch hab ich ne halbe Stunde im dunklen Sekretariat in meinem neuen gesponserten Körbchen geschlafen, um der Hektik und dem lauten “Geschnatter” von fast 70 Menschen zu entfliehen…

Gegen 21h hatten wir wieder Strom, alle beruhigten sich, die Eltern trauten sich schon vorher, ihre Kids in unserer Obhut zu lassen und ich begann meinen Job als Kuschelhund, Seelentröster, Lesebegleiter, Lautstärkeregler, In-den-Schlaf-Schnarcher und…und….und….

Bis sich die Gemüter beruhigt hatten, dass Frau Erpenback und Frauchen endlich Gruselgeschichten vorlesen konnten, dauerte. Endlich sah Frauchen ein, dass sie mich durchaus mit den Mädchen im Förderraum mal kurz allein lassen kann, damit ich sie in den Schlaf schnarche….

Innerhalb einer viertel Stunde hatte ich meine Mädelstruppe zum Schlafen gebracht. Obwohl ich nicht auf die Luftmatratzen der Schülerinnen durfte – ( ich hab mich daran gehalten, schließlich wollte ich ja dabei bleiben und nicht im Sekretariat schlafen müssen….)-, SAM_4923

habe ICH mich großzügig gezeigt und auf Wunsch so manches Kind zum “KK” (Kurz-Kuscheln) in mein Körbchen gelassen.

Morgens bin ich mit Frauchen und einer Schülergruppe zum Brötchenkaufen gelaufen. Die Mutter eines Schülers arbeitet in der benachbarten Bäckerei und hatte schon die bestellten 80 Brötchen vorbereitet. Ich habe auch eine Brötchentasche tragen dürfen! Natürlich mit hoch gehaltener Rute vor Stolz!

Nach dem Frühstück (an dem ich wegen des Hygieneplans nicht teilnehmen durfte – Sekretariat war angesagt) hatten alle frei! Ich war ganz schön geschafft und hab zuhause erst mal ganz lange geschlafen und dabei laut geträumt und mit den Pfoten gezuckt.

Nachmittags sind wir zu Frauchens Freund nach Osnabrück gefahren, und ich durfte zur Entspannung eine Runde Motorrad im alten Gespann auf dem Hof fahren. Seht selbst:

26.02.2014 – Neuer Sponsor gefunden! Ein neues Hundebett für Balou!

Vor 2 Jahren bekam Balou zu Weihnachten sein großes braunes Hundebatt geschenkt, in dem er zuhause seinen Feierabend allein oder auch schon mal gemeinsam mit seiner Hundefreundin “Resa” genießt. Dieses Hundebett hat einen erhöhten Rand, so dass er den Kopf bequem ablegen kann.

Als wir kürzlich dem Internetanbieter “tierlando.de” schrieben, wie sehr Balou dieses Hundebett liebt, baten wir gleichzeitig um Sponsoring für ein weiteres Hundebett für schulische Zwecke und auf Reisen.

Der Internetanbieter tierlando.de erklärte sich sofort bereit, ein weiteres Hundebett zu spenden und schickte uns innerhalb weniger Tage ein weinrotes Hundebett aus strapazierfähigem Stoff, kratzfest und wasserabweisend (Frauchens Lieblingsfarbe, ohne es zu wissen!) sowie als zusätzliche Gabe eine verstellbare Leine. Darüber freuten wir uns ebenfalls, denn eine Leine hat Balou vor 2 Woche auf dem Deich bei Leer/Nordfriesland verloren.

Balou bedankt sich mit einem schläfrigen “Wau” bei seinem edlen Spender und bestätigt, dass die Aufschrift des Flyers von tierlando.de auf jeden Fall stimmt:

HUNDETRÄUME WERDEN WAHR!

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an www.tierlando.de Weiterlesen

Beim Schuleinsatz – Schuljahr 2013/14

Zum neuen Schuljahr greift die Inklusion weiter um sich. Frauchen muss noch Kinder mit Förderbedarf an einer anderen Grundschule in Oer-Erkenschwick betreuen. Da bleibt wenig Zeit für die von allen heiß geliebten Kleingruppentherapiestunden mit mir. Ich finde das auch nicht so toll, denn viele Kinder sind nun traurig, weil Frauchen keine Stunden mehr für die hundegestützte Einzeltherapie mit mir hat. Daher bin ich oft im Klassenverband der Klassen 1 und 3, wo der Lärmpegel bei 28 Kindern oft viel zu laut für meine empfindlichen Ohren ist. An manchen Tagen schlaf ich dann bei unseren lieben Sekretärin eine Runde in Ruhe.

Die Schulanfänger der Klasse 1c (darunter 4 Kinder mit Förderbedarf “Sprache” und etliche Präventivkinder) sind schon ganz leise und arbeiten genauso auf Handzeichen wie ich. Da fühl ich mich sehr wohl und leg mich zu ihnen. Leider muss ich immer bis in den 3. Stock laufen, obwohl ich Treppen etwas unheimlich finde. Ich habe auch schon gelernt, dass ich Buchstaben nicht fressen darf, obwohl das geknetete  “A” wie 3 kleine Würstchen aussieht…

IDie Kinder der Lese-Fördergruppe der Klasse 3a lesen mir zur Zeit aus dem Buch “Kleiner Hund mit großem Herzen” vor. In der Geschichte geht es um einen Hirtenhund. Damit ich eine schöne Vorlesestunde habe, üben die Kinder zuhause ganz fleißig und lesen inzwischen schon fast flüssig! Während vier Kinder lesen, darf mich ein Kind immer kraulen. In der Stunde geht es mir gut. Falls alle mal am Tisch sitzen, brauch ich nur grummeln (leise knurren) und alle rufen “Armer Balou! Er möchte, dass wir zu ihm kommen und um ihn herum vorlesen!” So macht man (Hund) das…. Seht selbst:

 In der Klasse 3a arbeiten die 28 Kinder (davon 4 Kinder mit Förderbedarf in den Bereichen Sprache, Sehen, Hören und Geistige Entwicklung) zur Zeit an einer “Kartoffelwerkstatt”. Beim Kartoffelstempeldruck kam Frauchen auf die Idee,  MICH stempeln zu lassen. Viele “Kartoffelhunde” haben tatsächlich Ähnlichkeit mit mir. Ich musste eine Stunde ganz still als Modell liegen. Als ich mich einmal hinsetzte, wurden alle nervös, weil sie die Kontur ihres Hundes noch nicht abgeschaut hatten. Also legte ich mich wieder in meine Ausgangspositon zurück… Zum Schluss rollte ich mich erst mal auf die Rücken und streckte alle 4 Pfoten zur Entspannung in die Luft. Hundemodel-Sein ist ganz schön anstrengend…. Seht selbst:

Ein Mädchen der 3a hatte mich zu ihrem Geburtstag sogar als Luftballonhund gebastelt!…. Ist das nicht toll? Das Blaue ist Frauchen.

12.12.2013 – Viel Energie für Kinder und Balou

Balou erzählt:

Am 28.11.2013 wurde ich doch glatt nach Schuleinsatz, Austoben am Kanal und im Wald mit dem Gartenschlauch geduscht, abgetrocknet und gebürstet.  Frauchen erzählte schon die ganzen Tage begeistert was von “viel Geld”, “E.ON”, “Agilityparcour”, “Kinder”, “Schule”, “Einladung”, “Auto” und solche Wörter, die ich vom Klang her ein bischen verstehe. Ich bekam mein blaues besticktes Halstuch mit  “Schulhund Balou” umgebunden, das bedeutete schon etwas Offizielles. Nachmittags fuhren wir dann nach Datteln in die Nähe der Seilscheibe. Dort betraten wir ein vornehmes Foyer und wurden von freundlichen E.ON-Mitarbeitern begrüßt. Viele kannten mich wohl schon aus der Zeitung, ich musste erst einmal alle beschnuppern, nur Herrn Schneider erkannte ich sofort, er ist ja mein Schul-Chef… Es stellte sich heraus, dass 4 Schulen und 3 Kitas vertreten waren. Während der Reden und Präsentationen schlief ich lautstark auf meiner Decke, ich glaube, manchmal habe ich geseufzt und geschnarcht, was alle lustig fanden. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurden wir zum Pressefoto gebeten

131128_Energie für KinderFrauchen hatte bei einer Ausschreibung von E.ON mitgemacht und ein Konzept zur tiergestützten Pädagogik an unserer Schule eingereicht. Wir haben sage und schreibe

2000,00 € gesponsort bekommen!!!!

Von diesem Geld soll auf dem Schulgelände hinter der Schule ein fester, eingezäunter Agility-Parcour für  die Kinder und mich eingerichtet werden mit Reifen, Hindernissen, Baumstämmen, Tunneln, Zick-zack-Stangen u.a. Das wird ein Spaß für alle Zweibeiner und meine vier Pfoten!!!!  Im Sportförderunterricht werde ich den Kindern zeigen, wie man sich dort schnell und wendig bewegt. Auch Staffelläufe werden wir ( ich gegen die Kinder?) machen. Ich freu mich schon. Dort können die Kinder und ich unsere motorische Energie lassen und Ausdauer, Konzentraion, Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen trainieren. Das ist bestimmt lustiger  als Hundeübungsplatz… Vielleicht gibt es dann ja auch Agility-Urkunden mit Pfotenabdruck und Foto für die Kinder…

Von dem Restgeld sollen  in Zusammearbeit mit dem NaBeBa in Waltrop (Pferde) und dem Jugendamt (Busse) in der Projektwoche 2014 therapeutisches Reiten und Voltigieren sowie weitere Pferde- Schnuppertage  finanziert werden. Wir werden zu gegebener Zeit berichten.

Für heute war`s das. Die Dattelner Morgenpost berichtete übrigens heute ebenfalls (Artikel unter “Presse” auf meiner homepage)

Bis bald,

Euer BALOU

 

Herbstferien auf Texel (21.-27.10.2013) – ein Hundeparadies zum Schwimmen!

In den Herbstferien durfte ich mit auf die niederländische Insel Texel fahren. Ich sage euch, so viel Sandstrand und hohe Wellen habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen! Ich war hin und weg! Dagegen ist die Ostsee ja gar nichts…

Ich durfte Stöcke im Wasser suchen und apportieren, auf den Wellen reiten, Strand- und Treibgut suchen und kauen (das gab allerdings je nach Gegenstand manchmal etwas Schimpfe), tauchen, im Sand buddeln,  die Pfoten müde laufen und viele neue Hundebekannntschaften schließen. Oft war es so windig, dass meine Schlappohren immer nach hinten wehten, anfangs kam mir das sehr komisch vor – nie waren die Ohren da, wo sie hingehörten. Seht selbst:

Balou fährt Kanu ! – 30.09.2013

Am letzten Wochenende durfte ich im Osnabrücker Raum so richtig nach Herzenslust toben, schwimmen, Stöcke aus dem Bach apportieren und durch den Wald schleppen. Am Sonntag lernte ich dann gemeinsam mit Frauchen, wie man Kanu fährt. Zuerst durfte ich im Bulli von Frauchens Freund in meinem Körbchen mitfahren, das Kanu auf dem Dach. Am Zielort lernte ich zunächst für Leckerchen, ins Boot zu klettern und drin sitzen zu bleiben. Als wir aber auf dem Wasser – die Hase, so heißt der Fluss – starteten, fand ich das doch erst sehr schaukelig und überlegte, ob ich direkt reinspringen sollte. Frauchen beruhigte mich kraulenderweise. Viele Enten schwammen auf der Hase. Ich durfte aber nicht ins Wasser springen und versuchen sie zu scheuchen, damit sie dem Kanu Platz machten. Sie flogen immer kurz vor dem Boot hoch und landeten ein Stück weiter vor uns wieder…. flogen hoch…landeten….flogen hoch… es war wie Hundekino!  Nach einer Pause am Ufer durfte ich bei Frauchen vorne sitzen. Leider bekam ich manchmal das Paddel an den Kopf, wenn ich grade nach einer Ente rechts oder links schaute… Schließlich arrangierten wir uns. Es war eine total coole, schöne, sonnige und beeindruckende Kanufahrt. Schaut euch selbst die Fotos an!

Ich kann euch sagen, nach 2 Stunden Kanufahren mit 2 kleinen Wasserschnellen war ich total müde von dem Geschaukel und den vielen Nasen-, Augen- und Ohrenreizen. Auf der Rückfahrt habe ich laut geschnarcht und durfte heute sogar schlafenderweise schulfrei machen, während Frauchen zu zwei Schulen fuhr.

 

Balou: Meine Sommerferien (2013)

Wollt ihr wissen, was ich in den Ferien so alles gemacht habe? Na ja, die Kinder in der Schule hatten recht: Ich hab ganz viel geschlafen – endlich mal so 15-20 Stunden am Tag.

😉  Es gab aber auch ein tolles Hunde- und Menschenprogramm in den Ferien:

  • häufiges Schwimmen in der Lippe, zu dem mich verschiedene Kolleginnen der Gustav-Adolf-Schule besuchten und begleiteten – bis zu dem Tag, an dem beim Mähdreschen dort Jäger auf Wildschweine schossen und ich an der Leine gehen musste….
  • leider keinen Kurzurlaub mit Pünktchen und ihrem Frauchen, da Pünktchen läufig war…
  • dafür 3 Tage Intensivurlaub mit Resa, meiner Lieblingshündin inkl.Lauf-und Schwimmrunde um den Hullerner Stausee und durch die Haard
  • einen Tag in der “Hundepension Brauer” mit Gassigehen, Kraulen, Übernachtung und Frühstück
  • eine Woche Ostseeurlaub auf dem Welsh-Cob-Gestüt “Llaun” – an Pferde hab ich mich ja gewöhnt, an Hühner auch – aber   4 KATZEN– da half auch kein Desensibilisierungstraining. Nur an der Leine hab ich Frauchen den Gefallen getan und die Klappe gehalten, aber die wuschelige Katze machte schon einen Buckel und fauchte, wenn sie mich nur sah! Da soll ich ruhig bleiben und Katzen liebhaben? Niemals! An einem Abend haben die schwarze Katze und ich beim “Bettuchkino” mit Beamer im Garten uns eine Stunde im Abstand von 2 Metern stumm angestarrt, bis die Katze dann gegangen ist.
  • Toll waren das Laufen am Strand und das Schwimmen in der Ostsee und das Dummy wiederholen. Allerdings hab ich irgendwann gedacht, die Dummys gehören mir, und wollte sie nicht mehr abgeben. Da wurden Frauchen und Tochter ganz schön sauer und ich musste mich eine halbe Stunde auf dem Rücken unterwerfen bis ich den Dummy abgegeben habe.
  • In den Getreide-und Stoppelfeldern habe ich mich versteckt und getobt.
  • Im Wald habe ich Fährten aufgespürt und mich ausgerannt. Manchmal hat Frauchen Leckerchen versteckt, die ich dann suchen musste.
  • Ich sollte in den Ferien einen neuen Trick (“Ja” – “nein”) lernen. Dabei muss ich auf Fragen das  Schild mit der richtigen Antwort mit der Nase anstupsen.Eigentlich weiß ich, wie der Trick vom Prinzip her geht- aber noch finde ich das Leckerchen dahinter viel  interessanter…. Wir üben weiter….
  • – na ja, und immer wieder war mein Schönheitsschlaf der Ferienrenner…

😉  Schaut selbst – die Fotogalerie spricht für sich! 😉  :