Balou: Meine Sommerferien (2013)

Wollt ihr wissen, was ich in den Ferien so alles gemacht habe? Na ja, die Kinder in der Schule hatten recht: Ich hab ganz viel geschlafen – endlich mal so 15-20 Stunden am Tag.

😉  Es gab aber auch ein tolles Hunde- und Menschenprogramm in den Ferien:

  • häufiges Schwimmen in der Lippe, zu dem mich verschiedene Kolleginnen der Gustav-Adolf-Schule besuchten und begleiteten – bis zu dem Tag, an dem beim Mähdreschen dort Jäger auf Wildschweine schossen und ich an der Leine gehen musste….
  • leider keinen Kurzurlaub mit Pünktchen und ihrem Frauchen, da Pünktchen läufig war…
  • dafür 3 Tage Intensivurlaub mit Resa, meiner Lieblingshündin inkl.Lauf-und Schwimmrunde um den Hullerner Stausee und durch die Haard
  • einen Tag in der “Hundepension Brauer” mit Gassigehen, Kraulen, Übernachtung und Frühstück
  • eine Woche Ostseeurlaub auf dem Welsh-Cob-Gestüt “Llaun” – an Pferde hab ich mich ja gewöhnt, an Hühner auch – aber   4 KATZEN– da half auch kein Desensibilisierungstraining. Nur an der Leine hab ich Frauchen den Gefallen getan und die Klappe gehalten, aber die wuschelige Katze machte schon einen Buckel und fauchte, wenn sie mich nur sah! Da soll ich ruhig bleiben und Katzen liebhaben? Niemals! An einem Abend haben die schwarze Katze und ich beim “Bettuchkino” mit Beamer im Garten uns eine Stunde im Abstand von 2 Metern stumm angestarrt, bis die Katze dann gegangen ist.
  • Toll waren das Laufen am Strand und das Schwimmen in der Ostsee und das Dummy wiederholen. Allerdings hab ich irgendwann gedacht, die Dummys gehören mir, und wollte sie nicht mehr abgeben. Da wurden Frauchen und Tochter ganz schön sauer und ich musste mich eine halbe Stunde auf dem Rücken unterwerfen bis ich den Dummy abgegeben habe.
  • In den Getreide-und Stoppelfeldern habe ich mich versteckt und getobt.
  • Im Wald habe ich Fährten aufgespürt und mich ausgerannt. Manchmal hat Frauchen Leckerchen versteckt, die ich dann suchen musste.
  • Ich sollte in den Ferien einen neuen Trick (“Ja” – “nein”) lernen. Dabei muss ich auf Fragen das  Schild mit der richtigen Antwort mit der Nase anstupsen.Eigentlich weiß ich, wie der Trick vom Prinzip her geht- aber noch finde ich das Leckerchen dahinter viel  interessanter…. Wir üben weiter….
  • – na ja, und immer wieder war mein Schönheitsschlaf der Ferienrenner…

😉  Schaut selbst – die Fotogalerie spricht für sich! 😉  :

 

 

08.08.2013: Stadt Oer-Erkenschwick befreit Balou von der Hundesteuer !

😉 Nachdem die Satzung der Stadt zum Jahresanfang geändert wurde, war es noch ein weiter Weg bis zur endgültigen Hundesteuerbefreiung.  Immer wieder wurde der Antrag wiederholt, telefonisch, persönlich, telefonisch….

Nun ist es endlich soweit: Als 6. Schulhund in ganz Deutschland wurde Balou als Therapiehund rückwirkend zum 01.01.2013 von der Hundesteuer befreit. Wir danken den Mitarbeitern der Stadt Oer-Erkenschwick, die zu diesem Ereignis extra mit auswärtiger Hilfe das Computerprogramm verändern mussten.

Kleintierpraxis Anne Preising sponsort Balou

12.04.2013 :    

Die Kleintierpraxis Anne Preising in Oer-Erkenschwick übernimmt ab sofort sämtlicheTierarztkosten,              die sich im Rahmen von Balous Schultherapiebegleithund-Tätigkeit ergeben !!!!   😉

Seit Balou in Oer-Erkenschwick wohnt, geht er regelmäßig zur Tierärztin Frau Preising. Beim ersten Besuch spielte das ganze Team mit ihm, zeigte ihm den Behandlungsraum, spendierte Leckerchen – für Balou war klar: hier ist es klasse. Seitdem freut er sich jedesmal, wenn er die Praxisräume “bepfoten” darf. Selbst am Tag seiner Vergiftung sprang Balou von selbst freudig auf den Behandlungstisch und schaute uns aus großen Augen an: nun macht mal was, mir geht es nicht gut! Die spielerische Einführung ins Tierarztleben ist nur eine der Stärken der Tierarztpraxis. Ein stets freundliches Team, eine gute sachkundige Beratung, keine vorschnellen Antibiotika, einfühlsame Ansprache des Tieres und Umgang mit ihm – all dies zeichnet die tolle Atmosphäre als auch die stets auf hohem Niveau geführten sachkompetenten Gespräche mit Frau Preising und ihrem Team aus. Eine Praxis, die wir jedem Tierhalter nur wärmstens empfehen können: www.tierarztpraxis-preising.de

Frau Preising möchte die schulische und therapeutische Arbeit Balou unterstützen und sein Frauchen damit von allen anfallenden schulischen Tierarztkosten befreien. Die Kleintierpraxis stellt ab sofort folgende Leistungen für BALOU nicht mehr in Rechnung:

  • jährlicher Gesundheitscheck für die Schule
  • viermal im Jahr parasitologische Laboruntersuchung von Kotproben, bei Bedarf Entwurmung
  • einmal pro Jahr prophylaktische Entwurmung
  • alle anfallenden Impfungen
  • Gesundheitsbescheinigungen für die Schule

Wir danken der Tierarztpraxis für ihr Engagement und empfehlen sie an alle weiter, die tierärztlichen Rat benötigen.

7.03.2013 / Balou hat Geburtstag / alle feiern mit !!

Am Freitag wurde  im Gemeinsamen Unterricht in der Klasse 2a sowie in der Stammklasse Balous, der  Unterstufenklasse, Balous 4. Geburtstag gefeiert. Die SchülerInnen bewiesen Balou ihre Zuneigung und Liebe, indem sie ihm ganz viele Leckerchen mitbrachten, Kauknochen, eine grosse Tomate, zahlreiche Liebesbriefe, selbstgemalte Bilder und Basteleien, ein selbst gehäkeltes Halsband und Pfotenbändchen, einen Gutschein über 2 Stunden  Leisesein im Unterricht. Balou bedankte sich mit Schokoküssen bei den Kindern. Für das Kollegium hatte er extra ein Blech Kuchen mit Schokoguss in Hundeform in Auftrag gegeben.

In der Frühstückspause kamen viele SchülerInnen aus anderen Klassen zum Gratulieren. D., ein autistisches Mädchen, brachte Balou gleich 3 kg Futter mit!! Da bekam der Hund aber leuchtende Augen !!! Auch der Schulleiter, Herr Schneider, lud Balou zum Fotoshooting am Geburtstag ein. Nach der Pause feierte  die Jungengruppe der Klasse 4a mit Balou Geburtstag. Mittags war Balou fix und fertig von den vielen Kinderbesuchen…:

Erster Sponsor gefunden

25.02.2013

Der Internetanbieter Andreas Pfeifer -(Alles für den Hundeliebhaber)- s. petposter24.de – hat sich auf Anfrage SOFORT bereit erklärt, eine Neoprenleine sowie ein Halsband für BALOU mit der Aufschrift “Schul-Therapiebegleithund der Gustav- Adolf-Schule Datteln” zu besticken und im Wert von ca. 65 Euro kostenlos zu sponsorn. Dafür an dieser Stelle schon einmal vorab HERZLICHEN DANK!!! Sobald Balou die Geschenke erhalten hat, werden wir ein Foto machen und an dieser Stelle veröffentlichen.

Herr Pfeifer schrieb auf meine Sponsoranfrage:

Sehr geehrte Frau Nolte,

vielen Dank für ihre E-mail. Nachdem wir ihre Nachricht gelesen hatten und uns die Arbeit von Balou auf ihrer webseite angesehen haben, hat unser blonder Labrador Jasper gleich gemeint, dass sein Compadre Balou natürlich von uns ein besticktes Halsband und eine entsprechende Leine für seinen tollen Einsatz kostenlos erhalten soll. Wir freuen uns darauf, Balou für seine wichtige Arbeit professionell ausstatten zu dürfen. Viel Erfolg für ihre therapeutische Arbeit weiterhin und viele Grüße an ihren Balou aus dem Südwesten der Respublik sendet Ihnen

Andreas Peifer, Karlsruhe (Tel. 0721/678252)

Desweiteren hat die Stadt Oer-Erkenschwick ihre Bereitschaft bekundet, Balou als Therapiehund von der Hundesteuer zu befreien. Wir warten noch gespannt auf dieses Ergebnis!

Hurra – Frau Koch wird unsere neue Konrektorin

Hurra – Frau Koch wird unsere neue Konrektorin

Foto0068Frau Koch hat sich vor einiger Zeit auf die freie Konrektorstelle an der Gustav-Adolf-Schule beworben. Aus diesem Grunde hatte sie bereits Anfang Dezember eine ziemlich umfassende und große Prüfung, bei der Vertreterinnen des Schulamtes anwesend waren. Sie musste eine Unterrichtsstunde einer Kollegin beraten, eine eigene Unterrichtsstunde in ihrer Klasse zeigen sowie eine Konferenz leiten. Frau Koch hat ihre Prüfung mit viel Lob bestanden. Nun hoffen wir alle, dass auch die obersten Gremien ihrer Ernennung zustimmen, nachdem die Schulkonferenz dies bereits getan hat. Ich hab ihr natürlich gratuliert und sie heute auf den Schulhof zur Förderstunde mit Agility eingeladen, damit sie mal auf andere Gedanken kommt. Frische Luft ist immer gut, wenn man überarbeitet ist…

Beim Schneeballwerfen haben wir physikalische Phänomene studiert: Ich begreife immer noch nicht, wieso der schöne dicke Schneeball sich auf einmal auflöst, wenn er auf die Erde fällt, egal wie lange ich anschließend nach ihm buddele…

Neulich hab ich bei Frau Koch bei der Stufenkonferenz doch glatt in der Klasse verschlafen, als mein Frauchen gehen wollte…

Weihnachtsferien in der Hundepension Brauer- ein 6-Sterne-Hotel für Hunde!

   Zu Beginn der Weihnachtsferien, als ich mich grade so gemütlich ausschlafen wollte von all dem Schultrubel vor den Ferien, merkte ich, dass irgendetwas “im Busch” war. Frauchen saß stundenlang am PC, surfte im Internet nach Pauschalreisen, Flügen, Hotels… Erst dachte, wir verreisen alle, bis ich merkte: nix da- Frauchen und Katharina, mein zweites Frauchen und Tochter vom ersten Frauchen, wollen ohne mich per Flugzeug weg – nach London! Und ich?   

Frauchen beruhigte mich kraulenderweise: “Balou, das ist nichts für dich. In London sind nur Massen an Touristen, eine laute U-Bahn, kaum Bäume, noch weniger Hunde, und dann noch in einer Kiste im Frachtraum des Flugzeuges fliegen- nee, wir suchen ein ganz tolles Hundehotel für dich bei jemandem, den du kennst. Es sind ja nur 4 Tage!”

Frau Brauer hatte schon mehrmals gesagt, dass sie mich sehr mag. Ich war auch schon mal zuvor an einem Sonntag zum Tee mit Frauchen bei ihr, nachdem wir zuvor an der Lippe spazieren gegangen waren. Sie erklärte sich sofort bereit, mich zu beherbergen und freute sich riesig: “Balou, das wird ganz toll. Wir machen uns schöne Ferien, unternehmen viel und laufen durch Wald und Feld. Das kriegen wir hin, wir zwei!” Ich wedelte mit dem Schwanz und war sehr zuversichtlich, denn Frau Brauer ist total nett und lieb zu mir.

Frau Brauer ist eine ganz liebe Kollegin. Sie hat mir zum Frühstück sogar einmal ein Ei gekocht, so wie ich es Sonntags zuhause gewohnt bin. Sie hat mich ganz oft und lange gekrault und tolle Spaziergänge mit mir unternommen.

Zu Beginn der Ferien besuchte sie mich mit ihrem Lebensgefährten in unserer Wohnung zum Adventstee. Am übernächsten Tag gingen wir alle abends gemeinsam essen in ein Restaurant, danach fuhren wir zu Frau Brauer, wo ich mein Körbchen wiedertraf. Frauchen blieb noch eine Stunde, verabschiedete sich dann, streichelte mich, sagte “bleib!” und verschwand. Ich war so müde, dass ich sofort einschlief. Am nächsten Morgen kam Frauchen mit Brötchen zum Frühstück. Sie freute sich riesig, dass die Probenacht so gut geklappt hatte. Zur Belohnung liefen wir alle zusammen durch die Felder am Quellberg in Recklinghausen, wo ich sogar andere Hunde zum Spielen traf. Frau Brauer übte dann mit mir meine erlernten Kommandos. Anfangs redete sie noch in ganzen Sätzen mit mir, aber bald merkte sie, dass ich sie besser verstand, wenn sie nur Ein-Wort-Kommandos gab. Sie übte, mir mit tiefer Stimme Komandos zu geben und mich mit hoher Stimme zu loben. Wir hatten viel Spaß dabei. Ich war auch ganz brav beim Üben, schließlich wollte ich ja im Hundehotel Brauer aufgenommen werden.

In der Nacht vom 26. auf den 27.12. standen Katharina und Frauchen plötzlich vor 3 Uhr auf. Erst dachte ich, jetzt gibt es etwas zu fressen, weil alle schnell “frühstückten” und sich anzogen, aber nach dem Minifressen merkte ich: Jetzt ist es soweit- die fahren jetzt. Abends hatten sie nämlich schon Koffer ins Auto gepackt. Das ist immer sehr verdächtig, aber meist fahre ich ja sonst mit.   Da ich ja schlau bin, legte ich mich erst mal protestierend in den Flur. Frauchen blieb freundlich, aber konsequent: “Balou, geh auf Decke!” Ich bekam ein kleines Leckerchen fürs Deckegehen, die Tür wurde geschlossen und weg waren sie. Na ja, im Wolfsrudel wird auch kein Tamtam gemacht, wenn der Chef geht. Hundechefs (also mein Frauchen) gehen einfach und kommen irgendwann wieder, ohne sich groß zu verabschieden oder zu begrüßen (das mache ich aber immer!!!!). Foto0111 Foto0105

Ich legte mich in mein Körbchen, bis mein Hundesitter und Nachbar Werner morgens kam, um mich zu einem Spaziergang mit meinem Kumpel Mac abzuholen. Ich freute mich sehr. Ich durfte sogar den ganzen Tag bei Mac drüben bleiben und wurde liebevoll versorgt und umwöhnt. Das war toll, denn da kenne ich mich aus, weil ich ja öfter bei Werner und Mac bin. Wir sind nachmittags sogar zur Lippe gefahren, wo ich schwimmen durfte.

Frau Brauer musste nämlich am 17.12. ihre Mutter am Niederrhein besuchen und konnte mich erst abends holen. Meine Decke lag schon in ihrem kleinen Kofferraum, mein Körbchen, Fressnapf  und Hundefutter waren schon bei ihr zuhause! In dieser ersten Nacht hab ich gut geschlafen. Frauchen bekam eine beruhigende sms von Frau Brauer nach London geschickt. In den nächsten Tagen lernte ich die Hundepension Brauer erst mal von ihrer besten Seite kennen: Regelmäßiges Fressen, viele Gespräche und Streicheleinheiten, immer einer da, tolle Spaziergänge mit ihrem Lebensgefährten zusammen, z.B. um den Hullerner Stausee, zum Rodelberg in Recklinghausen, tolle Spiele mit anderen Hunden auf einer großen Hundewiese am Quellberg.

Bei Frau Brauer lag mein Körbchen direkt im Wohnzimmer zwischen Esstisch, Sofa undBalkontür. Da hatte ich einen guten Überblick und lag nicht im Eingang.

Frau Brauer zog sich extra hunde- und wettergerecht an. Auch Matsche machte ihr nichts aus. Das fand ich toll! Ich durfte draußen toben und mich wälzen, so viel ich wollte. Nur gehorchen musste ich beim “Hier”-Rufen” sofort, denn Frauchen hatte mir 3 Tage Schleppleine mit Frau Brauer angedroht, wenn ich nicht in ihrer Nähe bleibe und auf sie höre. Also war ich super lieb und kam sofort. Frau Brauer hatte auch Käse und Wurst als Belohnungsleckerlis für mich dabei. Sie hat auf den vielen Spaziergängen auch viel Spaß gehabt und viele Hundebesitzer kennengelernt.

Frauchen holte mich in der Nacht zu Silvester plötzlich gegen Mitternacht ab. Da hab ich mich natürlich riesig gefreut und war glücklich, dass meine oberste Chefin wieder da war. Ich habe sie überschwänglich begrüßt, ihr die Hände (und-psst: verbotenerweise auch das Gesicht und die Ohren) geleckt und war ganz aus dem Häuschen.

Alles in allem war es eine tolle Ferienzeit, und ich darf auch jederzeit  zur Pflege wiederkommen, wenn Frauchen mal wegmuss. Als Bewertung würde ich sagen:

 

Hundehotel Brauer: exquisit (6 Sterne!)

Unterbringung: toll, schöne Wohnung, kein Garten, aber Balkon  mit Ausblick, extrem ruhige Lage zum Schlafen

Bespaßung: exzellent, tolles Freizeitangebot (Wandern, Schwimmen, im Gras und Matsch wälzen, Leckerchen suchen, Kraulen  fast rund um die Uhr, Autofahren, mit anderen Hunden spielen, viele “Gespräche” mit Frau Brauer)

Mahlzeiten: prima, sogar mit Frühstücksei

Ich würd sie ja weiterempfehlen, aber wenn ich ehrlich bin: Bevor ein anderer Hund dort aufgenommen wird, möchte ich selbst viel lieber noch mal zu Frau Brauer! Danke!

Balou

Winterträumeland in Datteln und Oer-Erkenschwick: Schnee vor Weihnachten!

Dezember 2012

In diesem Jahr schneite es bereits im Advent!!!! Das war ein Spaß! Alle Kinder waren total aufgeregt, als die ersten Schneeflocken fielen. Ich auch, schließlich tobe ich mit Wonne durch den Schnee! Frauchen machte auch extra lange Spaziergänge mit mir durch Wald und Feld und versteckte dabei Leckerchen im Schnee, die ich suchen musste.

1. Advent – bald ist Weihnachten

02.12.2012

1. Advent – bald ist Weihnachten!!!

Ich biete dem Weihnachtsmann auf jeden Fall meine Hilfe an!

 

Ich wünsche allen Kindern, Lehrern, Eltern und Erziehern eine besinnliche und licht-reiche Adventszeit!!!!

 

 

 

 

 

 

Vielleicht kann mich der Weihnachtsmann ja auch als Rentier gebrauchen- wer weiß

Ad-vent ist ja die Zeit der Ankunft, die Zeit des Wartens auf den Geburtstag von Jesus Christus, der in einem Stall geboren wurde, und das vor 2012 Jahren!

…am besten warte ich im Wald bis er vorbeikommt…

 

In allen Klassen wird eifrig die Weihnachtsgeschichte erzählt, Krippenspiele vorbereitet und Kerzen angezündet. Auch Plätzchen wurden schon von den Kindern gebacken sowie toller weihnachtlicher Fensterschmuck gebastelt. Ich wünsche mir zum Weihnachtsfest ganz viel Frieden und Liebe, am besten in Form von Dauerstreicheleinheiten. Ein paar Kauknochen als Geschenk im Hundebriefkasten wären auch nicht schlecht…

06.12.2012

Tatsächlich bekam ich am Nikolaustag morgens einen Eilauftrag:

Der Nikolaus schrieb mir eine Eil-sms, dass er es auf keinen Fall schaffen würde, alle Kinder in der Schule zu besuchen. Er bat mich, ihm zu helfen. Auf der Stelle hat mein Frauchen sich eine Nikoluasmütze aufgesetzt, die Geschenke vom Nikolaus für die Schüler mitgenommen und mich als Nikolaus verkleidet. Ich kann euch sagen, dass war eine Spontanaktion!!! Die Packtaschen auf meibnem Rücken fand ich erst nicht so toll. Aber als ich dann in die glänzenden Augen der Kinder sah, machte mir der Vertretungsjob als Nikolaushund richtig Spaß!

L. war in der Schule fleißig. Manchmal lässt sie sich jedoch noch von ihren Freundinnen ablenken. Sie verspricht, sich noch mehr zu bemühen.
Der Nikolaus hatte auch Geschenke für die Kinder.

 

Der Nikolaushund ist in der Unterstufe der Förderklasse!

 

So ein Eilauftrag vom Nikolaus macht ganz schön müde!

Endlich wieder Schule!

19.11.2012

Endlich wieder Schule! – Ein Tag zum Trösten…Ich hatte alle Pfoten voll zu tun…

Heute durfte ich nach dem Zirkusprojekt endlich wieder mit in die Schule!

Ich sag euch: Ich war ganz schön sauer letzte Woche! Gestern war der Höhepunkt: Statt eines gemütlichen Kuschel-, Wald- und Schwimm-Sonntags durfte ich zwar morgens mit meinem Hundesitter und Mac laufen, musste dann aber den ganzen Vormittag zuhause allein bleiben, weil ja die große Zirkusvorstellung war! Heute habe ich mich im Stuhlkreis in der Klasse erst mal mit einem lauten Grunzen in die Mitte gelegt, auf den Rücken gedreht und mit allen Pfoten gewunken, damit die Kids die vergangene Woche nach-kraulen! Die Kinder waren begeistert und haben mir versichert, dass ich ihnen gefehlt habe! Da war ich beruhigt, schließlich habe ich die kids ja vermisst, auch wenn sie manchmal laut sind.

In den Pausen durfte ich aus Rücksicht auf zweibeinige Kollegen mit Allergie zum dritten Mal zu unserer netten Sekretärin (s. Foto). Sie hat immer eine Decke und Leckerchen für mich. Da fühle ich mich Labi-wohl… Kaum war ich da, hatte ich schon alle Pfoten voll zu tun: Ein weinendes Mädchen wurde hereingebracht. Sie hatte sich leicht am Knie verletzt. Da hab ich natürlich gleich meine Pause sausen lassen und es zu mir auf die Decke geholt. Am Ende der Pause war das Mädchen durch das Kraulen ganz entspannt, hatte das Knie vergessen und lachte sogar – schließlich haben nur wenige der fast 400 Grundschüler Gelegenheit, mich so lange zu kraulen! Ich hab es genossen.

Nach der Pause hatte ich schon wieder alle Pfoten voll zu tun: Ich hatte in der Klasse gerade beschlossen, meinen fehlenden Pausenschlaf im Klassenkennel nachzuholen, als es im Sachkundeunterricht (die haben doch tatsächlich Gruppenarbeit über Katzen, Wellensittiche und Meerschweinchen gemacht) einem Jungen schlecht wurde. Er legte sich auf die Lesematratze in der Klasse. Da hab ich natürlich aus freien Stücken auf meinen Schlaf verzichtet und bin leise zu ihm hin geschlichen, hab freundlich mit der Schnauze nach dem Rechten gesehen und mich tröstend dazu gelegt. Bj.musste sogar lächeln, als ich kam, obwohl es ihm schlecht ging. Er wurde dann von seiner Integrationshelferin nach Hause gebracht. Wir sind Freunde.

Am Ende des Schultages – es war nach 14 Uhr! – wusste ich endlich wieder ganz genau, warum ich meinen Beruf als Schul-Therapiehund erlernt habe! Frauchen war zufrieden. Wir sind dann noch am Oelmühlenweg in den Wald gegangen und haben dort einen weißen Setter und drei Cockerspaniel getroffen, mit denen ich ganz lange Fangen gespielt habe, bis uns die Zunge aus den Hälsen hing. Das war ein Spaß!